Goldene Putenkeule aus dem Römertopf

Die goldene Putenkeule aus dem Römertopf

Römertopf? Kocht da noch jemand mit? Ich definitiv! Ich finde es auch schade, das dieser Trend aus den 70er und 80er Jahren fast ausgestorben ist. Mit dem Römertopf zu kochen, bzw. zu schmoren ist unvergleichlich! Die Goldene Putenkeule aus dem Römertopf ist ein gutes Beispiel, warum man den guten alten Römertopf wieder in Betrieb nehmen sollte. Das Fleisch wird darin so zart, dass es einem auf der Zunge zergeht und bleibt zugleich unvergleichlich saftig. Die Marinade mit Honig verbrennt nicht, so entwickelt der Honig auch keinerlei giftigen Stoffe bei der Zubereitung.

Außerdem bekommt die goldene Putenkeule aus dem Römertopf eine wunderbare Farbe. Das praktische ist, dass die Soße gleich im Römertopf mitgekocht wird – also kein extra Aufwand dafür. Die Soße hat durch den Granatapfelsirup und den Honig einen leicht süßen und doch herben Geschmack. Das passt wunderbar zur Pute. Die Marinade im Rezept reicht auch für 2 Keulen, ich habe nur eine zubereitet da es mir an Essern gefehlt hat. Dazu passen übrigens glasierte Karotten und frische Spätzle perfekt als Beilage.

Die Zutaten für die Goldene Putenkeule aus dem Römertopf:

Die Zutaten für die Marinade:

  • 4 EL Granatapfelsirup
  • 3 EL Teriyaki Soße
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 2 EL Salz
  • ½ EL Pfeffer
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 gehäufter EL Honig

Die Zutaten für die Keule(n) und die spätere Soße:

  • 1-2 Putenkeule(n) (ca. 700g)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 400g Champignons
  • 100g Austernpilze
  • 200ml süße Sahne

Die Zubereitung der goldenen Putenkeule aus dem Römertopf:

Die Vorbereitung:

Die Zutaten für die Marinade werden in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen gut verrührt. Wenn der Honig etwas fester ist kann man die Marinade auf dem Herd vorsichtig etwas erwärmen, so dass der Honig flüssig wird und sich besser mit den anderen Zutaten vermischt. Zum Marinieren gibt man die Keule(n) in einen großen Gefrierbeutel, gießt die Marinade hinzu und drückt vor dem verschließen des Beutels die Luft heraus. So gelangt die Marinade gleichmäßig überall hin. Das Fleisch legt man nun im Gefrierbeutel etwa 1-2 Stunden in den Kühlschrank.

Die Marinade für die Putenkeule
Die fertige Marinade für die Putenkeule

In der Zwischenzeit legt man den Römertopf in Wasser, damit er sich mit Wasser vollsaugen kann. Kurz bevor man das Fleisch aus dem Kühlschrank nimmt, wird der Römertopf aus dem Wasser genommen und abtropfen gelassen. Nun schneidet man die Zwiebeln und die Pilze in etwa 20 Cent große Stücke. Die Zwiebel wird als Bett in den Römertopf gegeben, darauf legt man die marinierte Keule(n). Die Pilze werden um die Keule(n) gelegt. Nimmt man 2 Keulen und der Topf hat neben der Pute keinen Platz für die Pilze, legt man sie auf die Zwiebeln unter das Fleisch. Jetzt wird die restliche Marinade aus der Tüte über die Keulen und die Pilze gegeben.

Die vorbereitete Putenkeule im Römertopf, zusammen mit den Pilzen
Die vorbereitete Putenkeule im Römertopf, zusammen mit den Pilzen

Die Vollendung:

Nun ist der Backofen mit arbeiten dran. Der Römertopf wird geschlossen und in den kalten Backofen gestellt, so das der Topf oben und unten gleich viel Abstand zum Boden und der Decke des Ofens hat. Der Backofen wird nun auf 180 Grad, mit Ober- und Unterhitze gestellt. Die Keule(n) werden im Römertopf etwa eine Stunde und 15 Minuten gebacken ohne! den Deckel zu öffnen. Hier ist ein bisschen Vertrauen nötig. Oder Ablenkung. Netflix zum Beispiel.

Die fertige Putenkeule noch im Römertopf
Die fertige Putenkeule noch im Römertopf zusammen mit der Soße

Wenn die Zeit um ist, nimmt an die Keule(n) aus dem Römertopf und legt sie auf einen großen Teller oder eine Platte. Wer die Haut knusprig will kann die Keule(n) jetzt nochmal bei eingeschaltetem Grill etwa 10-15 Minuten auf voller Hitze nochmal in den Ofen schieben. In der Zwischenzeit kann man die Soße vollenden. Das ist kinderleicht, man gibt alles das sich noch im Römertopf befindet in einen Topf, gibt die süße Sahne hinzu und lässt die Soße kurz aufkochen. Wem sie zu flüssig ist, der kann sie natürlich mit ein bisschen Speisestärke abbinden. Jetzt die Keule aus dem Ofen holen, aufschneiden, die Soße darüber oder daneben geben und schön dampfend mit den Beilagen servieren. 

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